Betreff: To barf
Herrchen hält nichts vom Barfen. Barfen sei to barf, sagt er und glaubt Wunder was für ein Wortspiel gemacht zu haben. Dabei hört man das bei jeder Gelegenheit, to barf heißt „zum kotzen“. Barfen meint, dem Hund Rohes zu füttern – nach dem Vorbild des Wolfes, für den bekanntlich keiner kocht und niemand Fertigfutter bereitstellt, so wie Herrchen das verlässlich für mich tut. Dem Wolf geschieht so etwas bestenfalls durch gelangweilte Soldaten auf weitläufigen Truppenübungsplätzen. Bei Fleisch bin ich fürs Barfen, nicht aber bei Gemüse und Obst, damit können sie mir gestohlen bleiben. Und welcher Wolf mag Heidelbeeren? Andere Hunde sehen das anders, ich weiß. Rapunzel erntet jeden Garten, egal was darin wächst. Und der kleine Buma, Neuzugang in der Hundegruppe, bekommt eine Heidelbeere in seinen Trinknapf geschwappt, damit er beim Erhaschen derselben auch gleich noch ein bisschen was trinkt, das tut er sonst nicht ausreichend. Besonders dieses Barfen finde ich erheiternd. H...