Betreff: Keine Ahnung
Mit Atilla aus der Nachbarschaft ist es wie mit dem berühmten Atilla und seinen Hunnen: Auf einmal steht er da, gekommen aus dem Nichts. Neulich erst beim Morgengang. Zum Glück leiten meinen Freund Atilla keine kriegerischen Absichten, im Gegenteil. Wir freuten uns, einander mal wieder zu sehen, und plauderten noch etwas, und zwar, um einen modernen Ausdruck zu gebrauchen, „auf Augenhöhe“. Es gibt wenige Hunde, mit denen ich „auf Augenhöhe“ bin. Mit Clio natürlich, einem Vizsla, oder dem Pyrenäischen Berghund bei der Hühnerfarm. Aber was soll ich etwa mit einem Chihuahua, bei dem der Name länger ist als der ganze Hund. Auch mit Dackeln kann ich nichts anfangen und mache bei entsprechenden Begegnungen Radau, ausgenommen bei der zurückhaltenden Susi, die ich aber auch nur selten sehe. Ein Hund ist also keineswegs ein Hund. „Ein Hund“ ist viel zu abstrakt für die Alltagswirklichkeit. Herrchen machte mich darauf aufmerksam, dass auch in Robert Musils endlosem Roman „Der Mann ohne E...